2009.4 Kulturerbe: Beton

Titelbild K+A 2009.4 Kulturerbe: Beton
Beschreibung: 

Kunst + Architektur in der Schweiz 2009.4
Kulturerbe: Beton

Das neue k+a hat zwei Ziele: Wir wollen ein breites Publikum für Themen der Schweizer Kunstwissenschaft, Architekturgeschichte sowie des Erhalts, der Erschliessung und der Vermittlung der Schweizer Kulturgüter begeistern – und wir berichten über die Arbeit der GSK. Unser Heft zum Thema «Kulturerbe Beton» zeigt einen Baustoff, der für viele zum Inbegriff für grenzenlose Bautätigkeit wurde – Beton ist monumental und polarisiert. Schaut man auf Karl Moser, Robert Maillart, die Auseinandersetzung von Walter M. Förderer oder Hermann Baur mit dem Material, so erkennt man auch sein künstlerisches Potenzial, das für Architekten und Ingenieure des 20. Jahrhunderts völlig neue gestalterische Dimensionen erschloss. Stahlbeton ist auch das grösste Werkstoffexperiment der Geschichte – was sich heute auch dadurch zeigt, dass man sich differenziert mit der Erhaltung und Restaurierung namhafter Betonarchitektur aus den 60er Jahren auseinandersetzen muss. Zu all diesen Aspekten finden Sie mehr in diesem Heft. Im neuen k+a spielt die Fotografie eine wichtige Rolle. Was könnte uns die Schönheit von Kunst und Architektur besser nahebringen als das künstlerische Medium der Fotografie? Die durchgehend vierfarbigen Abbildungen erweitern die Texte spannungsreich.

Im wissenschaftlichen Bereich ist die Basisversion der neuen Open-Access- Publikation der GSK online. Der Teilbereich k+a bringt dort Beiträge zum Thema Wandmalereien (siehe www.gsk.ch/de/open-access-ka.html). Unsere Open-Access-Publikation wird in den kommenden Monaten weiter ausgebaut.

Rainer J. Schweizer, Präsident GSK
Michael Leuenberger, Redaktion k+a

Inhalt

Zara Reckermann
Kathedralen aus Beton
Das künstlerische Potenzial des Jahrhundertbaustoffs

Essay von Andrea Deplazes
Zur Metaphysik des Sichtbetons
Faszination und Paradoxie der Oberfläche.

Interview mit Andrea Deplazes
über die archaische Kraft und die polarisierende Wirkung von Beton
Vom Sündenfall zum Lifestyleobjekt

Rebekka Brandenberger
Ordnung in Freiheit
Beton und Denkmalpflege: die aktuelle Sanierung der Allgemeinen Gewerbeschule und der Schule für Gestaltung in Basel

Interview mit Roland Wolfseher
Patina für immer
Wie Kulturgüter aus Beton authentisch saniert werden

Interview mit Ruedi Schlotterbeck
Betonkosmetik ist Pointillismus
Über die Arbeit am perfekten Bild des Betons

Zara Reckermann
Dialogue entre art, architecture et béton
L’assainissement en cours de l’Université de St-Gall HSG

Persönlich
Antoine Zgraggen
Beinahe ewig
Beton ist unumkehrbar: ein persönlicher Rückblick auf die Blütezeit der Betonkultur

Rubriken
Die Kunstdenkmäler der Schweiz
Zur Funktionsweise eines wissenschaftlichen Grossprojekts der GSK – ein Blick hinter die Kulissen

Die neuen Kunstdenkmäler-Bände
Soeben erschienen: die Bände über Bezirk und Stadt Kreuzlingen, das Amt Luzern und seine Landgemeinden

GSK online: die neue Open-Access-Publikation

Schweizer Kunstführer – die zweite Serie 2009

Auslandreisen | Voyages à l’étranger | Viaggi all’estero
Cheshire, Yorkshire und Umbrien

Intervista a Pier Giorgio Gerosa
Karina Queijo
Demolizioni nel Ticino?

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Preis: CHF 20.00
CHF 15.00
Buch
Seitenzahl: 
72
Artikelnummer: K+A-2009.4
Bandnummer: 
2009.4
Inhaltssprache: 
Deutsch
Französisch
Italienisch
Erscheinungsdatum: 
30.11.2009
ISBN: 
978-3-03797-441-4
Verlag: 
Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte