Les Monuments d'art et d'histoire MAH/ VS

Die Kunstdenkmäler des Kantons Wallis werden seit 1966 systematisch inventarisiert. Der Kunsthistoriker Walter Ruppen publizierte in der Folge die drei ersten Bände der Reihe. Band I (1976) und II (1979) sind dem Ober-, und dem Untergoms gewidmet. Band III (1991) beschreibt den Bezirk Östlich-Raron (fr. District de Rarogne oriental).

Im Walliser Jubiläumsjahr 2015 sind gleich zwei Werke erschienen:

  • Carmela Kuonen Ackermann hat Walter Ruppens Werk im Oberwallis fortgesetzt und zeichnet in Band IV ein äusserst detailreiches Bild des vielgestaltigen Bezirks Brig. Sie beschreibt eine landschaftlich und bauhistorisch einmalige Oberwalliser Region, die mit Naters, Glis, Gamsen, Brigerbad und Brig einen Abschnitt des Rhonetals, mit Simplon Dorf und Gondo aber auch Dauersiedlungen in hochalpiner Zone umfasst.

  • Patrick Elsig beschreibt in Band VII den Bezirk Monthey im Unterwallis, eine Region, die lange abseits der grossen Verkehrsströme lag. Seit dem 19. Jahrhundert ist sie jedoch einer der Brennpunkte der raschen Industrialisierung, die ihr zu Wohlstand verhilft. Zu den beschriebenen Gemeinden zählen Champéry, Collombey-Muraz, Monthey, Port-Valais, Saint-Gingolph, Troistorrents, Val-d’Illiez, Vionnaz und Vouvry.

Ein weiterer Band zum Bezirk Siders (District de Sierre) ist in Bearbeitung (Autor Gaëtan Cassina).

Brig, Stockalperpalast (Quelle: Wikipedia)
Brig: Stockalperschloss (Foto Wikipedia, 2006)
 

 

Siders_Sierre, Foto Roland Zumbühl
Schloss Siders (Foto R. Zumbühl)

 
Equipe / Contact

Gaëtan Cassina, Prof. Dr.
Tel. (+41) 027 346 36 85
gaetan.cassina@unil.ch

102, rue des vignerons
Case postale 117
1963 Vétroz

Dr ès lettres de l'université de Fribourg (thèse sur l’église Saint-Étienne de Moudon et ses stalles,1981). Commissaire scientifique de l’exposition du 700e anniversaire de la consécration de la cathédrale de Lausanne (1975). Rédacteur des Monuments d’art et d’histoire pour le Valais romand (dès 1976). Professeur associé d'histoire de l'art monumental régional à l’Université de Lausanne (1994-2009).

 

Gaëtan Cassina