Die Kunstdenkmäler der Schweiz KdS / AG

Der Kanton Aargau begann in den 1940er Jahren mit der Inventarisierung seiner Kunstdenkmäler. In den bisher neun erschienenen Bänden publizierten die Autoren Michael Stettler, Emil Maurer, Peter Felder, Georg Germann und Peter Hoegger sowie die Autorin Edith Hunziker die Bezirke Aarau, Kulm, Zofingen (AG I), Brugg, Lenzburg (AG II), Bremgarten (AG IV), Muri (AG V), Baden (AG VI und VII) und Rheinfelden (AG IX) sowie in monographischen Darstellungen die ehemaligen Klöster Königsfelden (AG III) und Wettingen (AG VIII).

Römisch-katholische Pfarrkirche St. Nikolaus
Herznach. Römisch-katholische Pfarrkirche St. Nikolaus. Foto: Kantonale Denkmalpflege

Bis zum Abschluss der Erstinventarisierung im Kanton Aargau sind noch drei Bände zu den Bezirken Laufenburg (AG X) und Zurzach (AG XI, AG XII) ausstehend. Gegenwärtig schliessen die beiden Kunsthistorikerinnen Edith Hunziker und Susanne Ritter-Lutz den Band Laufenburg ab. Der im oberen Fricktal gelegene Bezirk, der bis zur Kantonsgründung 1803 als Teil Vorderösterreichs zum Habsburgerreich gehörte, umfasst die Stadt Laufenburg mit ihrer gut 800-jährigen, noch weitgehend unerforschten Altstadt sowie gegen zwanzig kleinere und grössere Gemeinden. – Im Frühjahr 2017 beginnen die Recherchen zum ersten Zurzacher KdS-Band (AG XI, der Bezirk Zurzach I). Dieser wird die Kunstdenkmäler des Aaretals mit dem Städtchen Klingnau, des Surbtals mit den beiden ältesten erhaltenen Synagogen der Schweiz (Lengnau, Endingen) sowie des unteren Rheintals mit dem Kirchspiel Leuggern beinhalten.

Hornussen. Herzog-Schilling-Haus. Foto: Kantonale Denkmalpflege
Hornussen. Herzog-Schilling-Haus. Foto: Kantonale Denkmalpflege

Die Kunstdenkmäler-Inventarisierung ist bei der Kantonalen Denkmalpflege angesiedelt und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Bauberatung, Bauinventar und Dokumentation.

Synagoge Lengnau
Inneres der 1845–1847 nach Plänen von Ferdinand Stadler errichteten Synagoge Lengnau.
Foto: Denkmalpflege Kt. Aargau (Christine Seiler) 2004

 

Edith Hunziker, lic. phil. I, Kunsthistorikerin

Tel. (+41) 062 835 23 45
edith.hunziker2@ag.ch

Geboren 1962. 1983–1990 Studium der Kunstgeschichte, der Klassischen Archäologie und der italienischen Linguistik an der Universität Basel. 1991–2002 tätig bei der Aargauischen Denkmalpflege als Verfasserin des Kurzinventars der Kulturobjekte des Kantons Aargau. 2002–2004 freiberufliche Kunsthistorikerin. Seit 2005 Kunstdenkmäler-Inventarisatorin im Kanton Aargau.

Edith Hunziker

Dr. Susanne Ritter-Lutz, Kunsthistorikerin

Tel.: +41 (0)62 835 23 54
susanne.ritter@ag.ch

Susanne Ritter-Lutz, geb. 1955, ist Kunsthistorikerin, Archäologin und Museologin MAS mit einer reichen und vielfältigen beruflichen Erfahrung, die sie u.a. bei Inventarisationsarbeiten in der Denkmalpflege (Thurgau, Bern), an verschiedenen Museen (Historisches Museum Bern, Abbegg-Stiftung Riggisberg, Museum Murten), als Autorin, in der redaktionellen Arbeit sowie bei Übersetzungen (u.a. Schweizerische Kunstführer GSK, Historisches Lexikon der Schweiz) gesammelt hat. Ab Anfang 2012 ist sie an der Inventarisierung für «Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau» tätig.

Dr. Susanne Ritter-Lutz

 

Departement Bildung, Kultur und Sport
Denkmalpflege, Kunstdenkmäler-Inventarisierung
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5001 Aarau
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