Die Kunstdenkmäler der Schweiz KdS / SH

Der Kanton Schaffhausen wurde zwischen 1948 und 1960 von dem Denkmalpfleger und Stadtarchivar Reinhard Frauenfelder inventarisiert und in drei Kunstdenkmälerbänden publiziert.

Der erste, 1951 erschienene Band war dem Hauptort Schaffhausen gewidmet. Neben dem alten Stadtbild, das mit seinen Bürgerhäusern gut erhalten ist, sind es vor allem der Stiftsbezirk Allerheiligen mit dem Münster, das Benediktiner- und das Barfüsserkloster, der als burgartige Festung im 16. Jahrhundert neu erbaute sogenannte Munot und das Rathaus mit seinen hölzernen Renaissance-Interieurs, welche in dem Band dokumentiert sind.

Der zweite Band umfasst die Stadt und den Bezirk Stein am Rhein und damit eines der besterhaltenen mittelalterlich-frühneuzeitlichen Stadtbilder der Schweiz. Das Augenmerk fällt in diesem Band neben Bürgerhäusern und dem Rathaus aus dem 16. Jahrhundert auf die Stadtbefestigung, das Kloster Sankt Georgen sowie die oberhalb der Stadt gelegene Burg Hohenklingen.

Der dritte und letzte Band von 1960 dokumentiert den übrigen Kanton. Das Hinterland der vielbeachteten am Rhein gelegenen Städte und Ortschaften wartet, mit dem Wallfahrtsort Hallau, prächtigen Riegelbauten, steinernen Gemeindehäusern und herrschaftlichen Sommersitzen auf. Der letzte Band beinhaltet zudem wichtige Zusätze und Nachträge zu den beiden ersten Bänden, besonders eine Abhandlung zu dem  1950–58 restaurierten Münster von Schaffhausen, die wesentliche neue Erkenntnisse bereitstellte.

Klosterkirche Allerheiligen in Schaffhausen
Klosterkirche Allerheiligen in Schaffhausen, Foto: Konrad Keller.

Munot in Schaffhausen und Rhybadi
Munot in Schaffhausen und Rhybadi, Foto: Roland Zumbühl (picswiss).

Stein am Rhein aus der Luft
Stein am Rhein aus der Luft, Foto: Hansueli Krapf.