Die Kunstdenkmäler der Schweiz KdS

Kanton Bern
 

Zum Kanton Bern sind bisher zehn Kunstdenkmälerbände erschienen. Fünf Bände zur Stadt Bern von Paul Hofer und/ oder Luc Mojon und fünf Bände zu Bern Land: Stadt Burgdorf von Jürg Schweizer, die Amtsbezirke Erlach und Nidau von Andres Moser, der ehemalige Amtsbezirk Aarberg von Zita Caviezel und Matthias Walter und der ehemalige Amtsbezirk Wangen von Ursula Schneeberger, Richard Buser, Irène Bruneau und Maria d'Alessandro.

Gegenwärtig befindet sich der Kunstdenkmälerband zum ehemaligen Amtsbezirk Fraubrunnen in Bearbeitung. Der Autor Matthias Walter gehört zum Fachbereich Forschung und Dokumentation der Kantonalen Denkmalpflege und kann für seine Arbeit auf zahlreiche denkmalpflegerische Instrumente wie das Bauinventar, den reichen Foto- und Planbestand sowie die Dokumentationen der Denkmalpflege zurückgreifen. Darüber hinaus besteht ein enger Kontakt zur Bauernhausforschung (einer weiteren Forschungsstelle der Kantonalen Denkmalpflege) und zum Archäologischen Dienst des Kantons Bern.


Aarberg (Foto: Z. Caviezel)

 

 


Albrecht Kauw, Landshut. Schloss von Norden (Ausschnitt), 1664, Öl auf Leinwand, 80,5 x 191 cm, Bern BHM (Foto: G. Herzog).


Oberbipp, Kirche, Seitenwange des Abendmahlstischs von 1659 (Foto: M. Hesse).

 

Team / Kontakt

Matthias Walter, lic. phil., Kunsthistoriker

* 1978 in Bern. Studium der Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und klassische Archäologie. Mit einer Lizentiatsarbeit zur reformierten Pauluskirche in Bern schloss er 2004 sein Studium ab. Er wirkte zwei Semester als Assistent für Architekturgeschichte an der Berner Universität und begann danach sein Doktorat über den Kirchenbau der Deutschschweiz 1900–1914 bei Prof. Akos Moravanszky am Lehrbereich Architekturtheorie an der ETH Zürich. Hauptberuflich ist Matthias Walter seit 2006 bei der Denkmalpflege des Kantons Bern als Inventarisator und Forscher tätig, während vier Jahren betreute er ausserdem die GSK-Zeitschrift Kunst+Architektur in der Schweiz als Redaktionsmitglied. 2012 erschienen zwei GSK-Kunstführer zu den reformierten Kirchen von Zürich-Oerlikon und Arlesheim.
Parallel zum Studium liess sich Matthias Walter in Heidelberg und Regensburg zum Glockensachverständigen ausbilden. Nachdem er schon in jungen Jahren eine Leidenschaft für den Glockenklang hatte, betreibt er heute Glockeninventarisation in der Schweiz und Frankreich, fertigt Neuaufnahmen für die Glockensendung von Schweizer Radio DRS an und wirkt als Fachberater für Kirchgemeinden und Denkmalpflegen bei glockenspezifischen Projekten und Restaurierungen.

 

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