Die Kunstdenkmäler der Schweiz KdS / Zug

Der Kanton Zug gehört zu den ersten Kantonen, die für «Die Kunstdenkmäler der Schweiz» bearbeitet wurden. Linus Birchler publizierte 1934 und 1935 die Stadt und die Landgemeinden in zwei «Halbbänden». Angesichts der damals verfügbaren Möglichkeiten kann man Birchlers Leistung nicht hoch genug einschätzen.

Trotzdem drängte sich eine Neubearbeitung auf: Werke des 19. und 20. Jahrhunderts fehlen im alten Inventar, der Profanbau ist nur rudimentär berücksichtigt. Die seit 1974 bestehende Denkmalpflege benötigte ein à jour gebrachtes Arbeitsinstrument. 1987 schuf die Regierung die notwendige Planstelle und stellte den bisherigen Denkmalpfleger Josef Grünenfelder für die Inventarisierungsarbeit frei. 1999 erschien Band 1: Das ehemalige Äussere Amt (Oberägeri, Unterägeri, Menzingen, Neuheim, Baar). Band 2: Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug (Cham, Hünenberg, Risch, Steinhausen, Walchwil) erschien 2006. Der Kunstdenkmäler-Band über die Stadt Zug wird ab 2017 vom Kunsthistoriker Daniel Schulz bearbeitet. Separat publiziert wurden die Inventare der Orgeln (Zug 1994) und der Glocken (Zug 2000), was sich entlastend für die Kunstdenkmäler-Bände auswirkte.
Die Kunstdenkmälerinventarisation ist ein Ressort der Bauforschung und Mittelalterarchäologie.


Hochaltar der Pfarrkirche Menzingen

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