Kunstdenkmäler des Kantons Zürich

Neubearbeitung des Bezirks Dielsdorf (KdS ZH VII)

Der Kanton Zürich engagiert sich mit Unterbrüchen bereits seit 1929 für das Kunstdenkmäler-Projekt. Der erste Band erschien 1938 und behandelte die Bezirke Affoltern und Andelfingen. Mit dem Band zum Bezirk Dietikon fand die Erstbearbeitung des Kantons inklusive der Städte Winterthur und Zürich 1997 ihren Abschluss.

Zwischen 1998 und 2016 wurde in Zusammenarbeit von Stadt und Kanton die Stadt Zürich in acht Bänden umfassend neu erforscht und publiziert. Aktuell ist der Kanton Zürich durch insgesamt 17 Kunstdenkmälerbände abgedeckt.

Mit dem Neustart der Kunstdenkmäler-Inventarisation 2018 sollen auch diejenigen sieben Landbezirke, deren Bearbeitung zwischen 1930 und 1943 erfolgte, grundlegend neu erarbeitet werden. Der Bezirk Dielsdorf wurde erstmals 1943 im Rahmen eines Kunstdenkmälerbands publiziert. Der Band behandelte neben Dielsdorf auch die Bezirke Bülach, Hinwil, Horgen und Meilen. Für die Beschreibung der einzelnen Gemeinden standen entsprechend nur wenige Buchseiten zur Verfügung.

Regensberg, Ansicht der Oberburg. Foto: Regula Crottet, 2017
Regensberg, Ansicht der Oberburg. Foto: Regula Crottet, 2017.

 

Otelfingen, Untermühle von 1598. Foto: Kantonale Denkmalpflege Zürich, Hochbauamt, 1970.

Otelfingen, Untermühle von 1598. Foto: Kantonale Denkmalpflege Zürich, Hochbauamt, 1970.

Oberglatt, ref. Kirche, 1962–1964 erbaut von Architekt Ernst Gisel. Foto: Kantonale Denkmalpflege Zürich, Hochbauamt, 1965.

Oberglatt, ref. Kirche, 1962–1964 erbaut von Architekt Ernst Gisel. Foto: Kantonale Denkmalpflege Zürich, Hochbauamt, 1965.

 

Organisatorische Anbindung

Bis 2016 war die Kunstdenkmäler-Inventarisation der Direk­tion der Justiz und des Innern unterstellt (zunächst Fachstelle Kultur, dann Staatsarchiv).

Seit Anfang 2018 werden die Kunstdenkmälerbände in einer Zusammenarbeit von Uni­versität Zürich (Kunsthistorisches Institut, Lehrstuhl für Kunstgeschichte des Mittelalters, Archäologie der frühchristlichen, hoch- und spätmittelalterlichen Zeit, Prof. Dr. Carola Jäggi) und der Kantonalen Denkmalpflege (Baudirektion, Amt für Raumentwicklung) erarbeitet. Während das Projekt örtlich bei der Kantonalen Denkmalpflege in Dübendorf angesiedelt ist, wird es organisatorisch und fachlich vom Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich betreut, das von der Baudirektion mit dem entsprechenden Forschungsauftrag betraut wurde.

 

Autorenteam

Von links: Regula Crottet, Philipp Zwyssig, Anika Kerstan
Von links: Regula Crottet, Philipp Zwyssig, Anika Kerstan

 

Regula Crottet, lic. phil. Kunsthistorikerin
regula.crottet@uzh.ch
Tel: 043 259 69 72

Anika Kerstan, MA Kunsthistorikerin
anika.kerstan@uzh.ch
Tel: 043 259 69 29

Philipp Zwyssig, Dr. phil. Historiker
philipp.zwyssig@uzh.ch
Tel: 043 259 69 07

 

Adresse

Baudirektion
Amt für Raumentwicklung
Abteilung Archäologie & Denkmalpflege
Kunstdenkmäler-Inventarisation                        
Stettbachstrasse 7
8600 Dübendorf

 

Links

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