Die Kunstdenkmäler der Schweiz KdS

Kanton Luzern

Im Kanton Luzern geht die Inventarisation der Kunstdenkmäler auf eine Initiative des geschichts- und kunstinteressierten Luzerner Schriftstellers Kuno Müller zurück. Als Präsident des Vereins Luzerner Kunstdenkmäler vermochte er die kantonalen und städtischen Behörden für das Werk zu gewinnen und zu begeistern. Somit konnten C. H. Baer und Xaver von Moos, unterstützt durch Linus Birchler, bereits zu Beginn der 1940er-Jahre die Inventarisationsarbeiten gleichzeitig in den Ämtern Entlebuch, Luzern-Land und in der Stadt Luzern in Angriff nehmen, um die wissenschaftliche Aufarbeitung der überraus reichen und vielgestaltigen Luzerner Kunstlandschaft möglichst rasch voranzubringen. 1946 erschien der erste Kunstdenkmälerband zu den Ämtern Entlebuch und Luzern-Land. In den folgenden Jahren übernahm Adolf Reinle die Aufgabe und publizierte in beeindruckend kurzer Zeit weitere fünf Bände, die die Kunstdenkmäler der Stadt Luzern (1953 und 1954), sowie der Ämter Sursee (1956), Willisau mit St. Urban (1959) und Hochdorf (1963) beschrieben und würdigten. Als wichtige Neuerung im Kunstdenkmälerwerk fasste Adolf Reinle im letzten Band seine Erkenntnisse zu den einzelnen Baudenkmälern zu einer ersten luzernischen Kunstgeschichte zusammen.

Als zweiter Kanton hat Luzern die Neubearbeitung der Kunstdenkmäler an die Hand genommen und mit dem Erscheinen der beiden Bände von Heinz Horat zum Amt Entlebuch (1987) sowie von Barbara Hennig und André Meyer zum Amt Luzern. Landgemeinden (2009) vorläufig abgeschlossen.

Meggen
Schloss Meggenhorn.
Foto: Denkmalpflege des Kantons Luzern (Steiger)



Kriens. Hergiswald. Wallfahrtskirche
Hochaltar von Hans Ulrich Räber in der Wallfahrtskirche Hergiswald, Kriens.
Foto: Denkmalpflege des Kantons Luzern (Theres Büttler).