Die Kunstdenkmäler der Schweiz KdS / SO

Der erste, 1957 veröffentlichte Kunstdenkmälerband zum Kanton Solothurn stammt von Gottlieb Loertscher und behandelt die Bezirke Thal, Thierstein und Dorneck. Nach einer längeren Pause konnte die Bearbeitung der kantonalen Reihe in den 1980er Jahren wiederaufgenommen werden. Es folgten drei Bände zur Stadt Solothurn. Der 1994 publizierte und von Benno Schubiger verfasste Band widmet sich, nach einem einleitenden geschichtlichen Überblick zum Kanton, der Stadtanlage und Stadtentwicklung, den Wehrbauten, der Wasserversorgung und Brunnen, den Denkmälern sowie den Verkehrsbauten Solothurns. 2008 erschien der zweite Stadtband, erarbeitet von Stefan Blank und Markus Hochstrasser. Er beschreibt ausgewählte Profanbauten im gesamten Stadtgebiet und vermittelt ein differenziertes Bild der gewachsenen Stadt mit Wurzeln in römischer Zeit.

Der abschliessend dritte Band zur Stadt Solothurn von Johanna Strübin und Christine Zürcher, mit Beiträgen von Stefan Blank und Samuel Rutishauser, erschien 2017 und stellt die Sakralbauten auf dem Gemeindegebiet Solothurns vor.

 

Olten, Postkartenansicht vor März 1919
Olten, Postkartenansicht vor März 1919
(ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Fel_005136-RE / Public Domain Mark)

2018 beginnen die Nachforschungen zum fünften Band des Kantons Solothurn: Er ist der Stadt Olten gewidmet, politische Gemeinde und Hauptort des gleichnamigen Bezirks. Die grösste Stadt des Kantons liegt am südlichen Juraabhang an überregional bedeutender Verkehrslage. Sie ist seit römischer Zeit kontinuierlich besiedelt und entwickelte sich von einer ländlichen Kleinstadt zum nationalen Bahnknotenpunkt.

Die Gesamtplanung der Erstinventarisierung im Kanton Solothurn sieht vier weitere Bände vor.

Die Kunstdenkmäler-Inventarisation ist der kantonalen Denkmalpflege angegliedert und steht in ständigem fachlichem Austausch mit Mitarbeitern der Bauforschung und Bauberatung sowie des Kulturgüterschutzes.

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Benno Mutter
lic. phil. Kunsthistoriker

benno.mutter@bd.so.ch

Geboren 1962. Studium der Kunstgeschichte, Architekturgeschichte und Germanischen Philologie in Freiburg i.Ü. und Bern. 1988–1999 Inventarisator beim Bauinventar des Kantons Bern, 1999–2009 wissenschaftlicher Lektor bei der GSK, 2009–2018 Denkmalpfleger/Bauberater bei der Kantonalen Denkmalpflege Solothurn, seit 2018 Kunstdenkmäler-Autor. Redaktionelle und publizistische Tätigkeit in den Bereichen Denkmalpflege, Regional- und Hotelgeschichte.

Benno Mutter

 

Christine Zürcher
lic. phil., Kunsthistorikerin

christine.zuercher@bd.so.ch

Geboren 1974. Studium der Kunstgeschichte und der Französischen Sprach- und Literaturwissenschaft in Basel. 2004 Lizentiat mit Arbeit "Hans Zaugg: Die Wohnhäuser 1955-1978". Von 2001 bis 2012 freiberufliche Tätigkeit und Projektarbeiten im Bereich Denkmalpflege, Kunst- und Architekurvermittlung. Seit 2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Kantonalen Denkmalpflege Solothurn und dort seit 2008 Kunstdenkmäler-Autorin.

Christine Zürcher

 

Amt für Denkmalpflege und Archäologie
Kantonale Denkmalpflege
Werkhofstrasse 55
4509 Solothurn
denkmalpflege@bd.so.ch

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